Kein Weihnachten in Moria

»Die Bilder und Augenzeugenberichte aus Lesbos verdeutlichen die katastrophalen Bedingungen in den Flüchtlingslagern. Keine winterfesten Unterkünfte, kein fließendes Wasser, keine Möglichkeit zur Reinigung der Kleider, unzureichende sanitäre Anlagen, eine mangelhafte Ernährung und fehlende medizinische Hilfsmöglichkeiten belegen den Notstand, der sofortige Maßnahmen erfordert. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht, das nicht durch völlig inhumane Rahmenbedingungen unterhöhlt werden darf. Fehlender politischer Wille zu einer gesamteuropäischen Flüchtlingspolitik darf kein Argument sein für unterlassene Hilfeleistung. Zahlreiche Kommunen in Deutschland haben ihre Bereitschaft erklärt, die Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufzunehmen. Als Schwestern und Brüder der Franziskanischen Familie unterstützen wir daher die Forderung, die Menschen aus Moria und den anderen Lagern nach Deutschland zu holen.«

Br. Stefan Federbusch, Mitglied der Provinzleitung der Franziskaner, Unterstützer der Kampagne »Kein Weihnachten in Moria«

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»Weihnachten ist kalendarisch am 24./25. Dezember.
Das wirkliche Weihnachten ist in diesen Zeiten dann, wenn Flüchtlinge gerettet werden.
Das wirkliche Weihnachten ist dann, wenn Flüchtlingskinder wieder sprechen, spielen und essen.
Das wirkliche Weihnachten ist dann, wenn ›Der Retter‹ wirklich kommt – und er nicht nur im Weihnachtslied besungen wird.«

Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 22. 12. 2019